Gasthaus im Herzen des Wendlands

Inhaber der beliebten "Trebeler Bauernstuben" wollen kürzer treten
  • Objekt-Nr.: Tre-20200310
  • Ort: Trebel
Baujahr:
1860, letzte Modernisierungen 2014
Wohnfläche:
ca. 473 Gesamtfläche, davon ca. 262 Gastraumfläche
Anzahl der Zimmer:
s. Text unten
Grundstücksgröße:
2.767 m²
Käufercourtage:
4,76 % inkl. Mwst.
Preis:
Auf Anfrage
Beschreibung:

Wer im Wendland lebt oder es bereist hat, der kennt die „Trebeler Bauernstuben“. Denn in der Region zwischen Nemitzer Heide und Elbe ist das Gasthaus eine Institution. Das Restaurant bietet regionale Spezialitäten, etwa Wildfleisch aus dem nahe gelegenen Gartower Forst oder Spezialitäten von Heidschnucken, die unweit des Gasthofs aufgewachsen sind. Beliebte Aktionen wie die Brauherrentage und kulturelle Veranstaltungen beleben Restaurant und Saal.
Insgesamt bieten die „Trebeler Bauernstuben“ Platz für rund 230 Gäste – 70 im Restaurant und ca. 150 auf dem Saal. Bei gutem Wetter kommen weitere 50 Plätze auf der Terrasse, mit Blick auf den Trebeler Marktplatz hinzu.
Parkmöglichkeiten finden die Besucher direkt vor der Tür.
Über die Terrasse vorm Haus gelangt man zum Eingangsportal und von dort in den in freundlichen Farben gehaltenem Eingangsflur, der mit seinen historischen Bodenfliesen das Zentrum des Hauses bildet.
Im Inneren ist das Fachwerkgebäude klar gegliedert: Im EG befindet sich der Wirtschaftsteil, im DG der private. Zur Linken des Eingangsflurs liegen die „Heidjerstube“, der Verkaufsraum für regionale Spezialitäten, und die Pensionszimmer, zur Rechten das Restaurant mit Bar, Saal und Toiletten. Geradeaus kommt man direkt in die Restaurantküche. Eine Holztreppe mit gedrechseltem Handlauf im Eingangsflur führt ins Dachgeschoss.
Den Eigentümern war und ist es wichtig, den historischen Charme des Hauses, das im 19. Jahrhundert erbaut wurde, zu erhalten. So sind z. B. die historischen Lehmeinschübe noch erhalten und die Innentüren teilweise immer noch mit den Originaleisenbeschlägen ausgestattet, auch wenn sie inzwischen moderne Glaseinsätze erhalten haben.
Aber natürlich hat es im Laufe der Jahre auch zahlreiche Modernisierungen und zweckmäßige Änderungen gegeben. 2014 wurde z. B. die Elektrik komplett erneuert. Starkstromanschlüsse sind im Tresenraum, in der Küche, an der Bühne sowie draußen vorhanden. Der Fußboden im Gastraum wurde ebenfalls 2014 durch einen widerstandsfähigen Vinylboden mit Trittschalldämmung in Holzoptik ausgetauscht.
Der Fußboden, das offene Fachwerk und die sprossenverglasten Fenster vermitteln dem Gastraum einen urigen Charme. Der Spruchbalken „Das Schöne ist, wenn Altes bleibt, wo Neues entsteht“ gibt die Kultur des Hauses wieder.
Der Tresen im Herzen des Gastraums verfügt über alle nötigen Ausstattungen wie Zapfanlage, Kühlschränke, Eistruhe, Spüle, Kaffeemaschine und reichlich Stauraum. Seine seitliche Verglasung zum Saal verschafft dem Personal einen guten Überblick über alle Gäste und hält bei Nichtnutzung des Saals die Wärme im Gastraum. Durch seine zentrale Lage und seine Türen zum Saal und zur Terrasse, sind die Wege fürs Personal möglichst kurz gehalten. Vom Restaurant aus gibt es zudem eine direkte Verbindungstür zur vollausgestatteten Küche mit den Vorküchen sowie dem Kühlraum.
Vom Gastraum aus gelangen die Besucher durch eine Holztür mit Glasausschnitten auf den Saal mit einem durchgängigen Holzfußboden und einer ca. 16 m² großen Bühne. Bis zu 150 Gäste können dort unterhalten werden. Neben dem Saal befindet sich der Zugang zum Backstagebereich mit separatem Bühnenaufgang, Heizung, Getränkelager und zusätzlichem Außenzugang.
Vom Saal aus gelangt man zu den Damen- bzw. Herren-WCs, ein barrierefreies WC ist vorbereitet.
Links vom Eingangsflur befindet sich die „Heidjerstube“ und der Pensionstrakt mit einer Diele (Aufenthaltsraum), 3 Zimmern je einem WC mit Waschbecken, einem Gemeinschaftsbad sowie einer separaten Einbauküche. Dieser Trakt könnte auch als separate Wohnung oder Ferienwohnung genutzt werden.
Im DG befindet sich der private Teil des Gebäudes mit folgenden Räumen:
Wohnküche, Flur, 6 Zimmer, 1 WC & ein modernisiertes Duschbad. Der Dachboden darüber ist ausbaufähig und derzeit über eine Holztreppe aus dem DG zu erreichen.

Ausstattung:
Restaurant mit 70 Plätzen – Saal mit ca. 150 Plätzen – Terrasse mit ca. 50 Plätzen – sanitäre Anlagen – Restaurantküche & Zweitküche, Kühlraum, Backstagebereich & Lager – Pension mit 3 Zimmern & je 1 Waschbecken/WC, 1 Bad, 1 EBK & Diele – Betreiberwohnung mit 1 Wohnküche, 6 Zimmern, 1 Duschbad, 1 WC, 1 Flur – unausgebautes DG

Mit den Trebeler Bauernstuben wird ein etabliertes Gasthaus verkauft, das nicht aus Mangel an Besuchern, sondern in Vorbereitung auf das Alter und um Platz für neue Ideen zu schaffen, verkauft werden soll. Die Inhaber sind bereit, die „Neuen“ einzuarbeiten und Ihnen bestehende Strukturen, Abläufe und Konzepte zu erläutern, damit der Spruchbalken im Gastraum sich bewahrheitet: „Das Schöne ist, wenn Altes bleibt, wo Neues entsteht.“
Das Objekt steht ab Anfang 2021 zur Verfügung. Eine Übernahme ist nach Absprache möglich.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Weitere Details zur Immobilie, Ihrer Ausstattung, dem Grundstück sowie weitere Fotos – auch aus dem Privatbereich im Dachgeschoss – lassen wir Ihnen gern in einem ausführlichen Exposé zukommen. Bitte kontaktieren Sie uns!

Die Homepage der „Trebeler Bauernstuben“ finden Sie hier:
https://www.trebeler-bauernstuben.de/

Das Dorf Trebel liegt am Rande der Nemitzer Heide im hannoverschen Wendland, ca. 15 Autominuten von der Kreisstadt Lüchow entfernt. Zur Gemeinde Trebel gehören insgesamt zehn Ortsteile mit etwa 1.000 Einwohnern. Im Ort selbst gibt es eine Grundschule, ein Spielkreis ist im vier Autominuten entfernten Liepe ansässig. Weiterführende Schulen sind in den acht bzw. Autominuten entfernten Flecken Gartow bzw. der Kreisstadt Lüchow angesiedelt. In Lüchow findet man zudem alle Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf und darüber hinaus, ebenso Ärzte und Apotheken. Das nächst gelegene Krankenhaus und der nächst gelegene Bahnhof befindet sich in der 25 Autominuten entfernten Hansestadt Salzwedel. Dort gibt es außerdem eine Metro-Gastro-Filiale. Eine historische Besonderheit des Orts Trebel ist die alte Feldsteinkirche, die ca. Mitte des 12. Jahrhunderts von Mönchen aus der angrenzenden Altmark errichtet wurde. Sie steht neben dem Pfarrhaus an zentraler Stelle im Ort und ist zugleich Bestandteil des Friedhofs der Gemeinde. Neben zwei landwirtschaftlichen Betrieben gibt es einen ortsansässigen Schäfer, der mit seinen Heidschnucken das umliegende Heideland beweidet. Produkte dieser Herde werden in den Trebeler Bauernstuben zu leckeren Speisen verarbeitet. Der Trebeler Kiekemarkt kann auf eine fast 500-jährige Tradition zurückblicken und findet quasi vor der Tür der Bauernstuben statt. Gewerbliche Betriebe, wie eine Holzhandlung mit Zaunbau, Landmaschinenhandel und Kfz-Werkstätten sind ebenfalls im Ort ansässig.
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